Selbstführung – wie du in stürmischen Zeiten bei dir bleibst
- office51810
- 8. März
- 2 Min. Lesezeit
In bewegten Zeiten – ob im Business oder privat – zeigt sich, wie entscheidend Selbstführung wirklich ist. Viele denken bei Führung zuerst an Teams, Strategien und Entscheidungen., oder daran sich endlich zum perfekten Führungsstil hin zu optimieren. Und wenn es dann wirklich drauf an kommt, nutzen diese übergestülpten oder antrainierten Werkzeuge recht wenig. Denn echte Führung beginnt immer bei dir selbst und bei dem wer du tief in dir wirklich bist und welche Haltungen und Werte Du verkörperst. Das bestimmt im Grunde (eher unbewusst) die alltäglichen Entscheidungen und umso mehr deine Handlungen in Stresssituationen. Dann zeigt sich plötzlich deutlich, wer du wirklich bist. Genau deshalb ist ein regelmäßiges Hinschauen und sich begleiten lassen auch so wichtig. Denn man nimmt sich selbst immer anders wahr, als es andere tun. Man selbst hält an der Intension fest, während andere mit der Wirkung unserer Handlungen konfrontiert sind - das kenne ich selbst nur zu gut. Und ganz ehrlich: Ohne meine Mentoren wäre auch ich heute wohl kaum so erfolgreich, weder beruflich, noch privat.
Selbstführung bedeutet für mich, Verantwortung für die eigene Haltung, die eigenen Gedanken und das eigene Handeln zu übernehmen – und sich bewusst für die eigene Reifeentwicklung zu entscheiden. Es geht darum, für sich selbst und für andere Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig mutig die Zukunft zu gestalten. Aber nur wer sich in diesem Spannungsfeld selbst führen kann, bleibt auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig und klar - und damit ein vertrauenswürdiger Leader für andere.
Was ich in meinen 1:1-Begleitungen oft erlebe: Die größten Leadership Herausforderungen entstehen nicht allein im Job. Es sind auch private Themen – ein Elternteil wird pflegebedürftig, eine Trennung steht im Raum, gesundheitliche Probleme tauchen auf oder das Älterwerden bringt neue Fragen mit sich. In solchen Momenten gleichzeitig für andere da zu sein, ein Team zu führen und nicht alles zu vermischen, verlangt viel innere Stärke und Selbstregulation.
Gerade dann wird spürbar, wie wichtig es ist, sich selbst zu reflektieren, Stress zu regulieren und bewusst zu entscheiden, was man mit ins Business – und umgekehrt, was man mit nach Hause nimmt.
Reflexionsfragen für deinen Alltag:
Was nährt dich – was gibt dir Energie, wenn es außen turbulent ist?
Wie gelingt es dir, private und berufliche Herausforderungen voneinander zu trennen?
Welche Routinen helfen dir, bei dir zu bleiben und dich zu regulieren?
Wo wünschst du dir mehr Reife oder Gelassenheit im Umgang mit schwierigen Situationen?
Wann hast du das letzte Mal bewusst innegehalten und dich gefragt, was du jetzt brauchst?
Wobei fühlst du dich ganz du selbst? Ohne Anspruch und Erwartungshaltung von außen?
Selbstführung ist ein lebenslanger Prozess. Es bedeutet, immer wieder ehrlich mit sich selbst zu sein, sich weiterzuentwickeln und neue Wege zu finden, um für sich und andere Verantwortung zu übernehmen – auch (und gerade) dann, wenn das Leben herausfordernd ist.
Wenn du spürst, dass du deine Selbstführung stärken oder deine Führungsrolle neu ausrichten möchtest:
Mein 1:1-Programm bietet dir einen geschützten Raum für Reflexion, Entwicklung und echte Transformation.

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